Bücherflohmarkt 2011

Größer denn je sollte der Bücherflohmarkt der Stadt am 11. verkaufsoffenen Sonntag des 90 Mitglieder starken Handwerker- und Gewerbevereins werden. Stattdessen gab es nur ein gutes Dutzend Stände und auch in den gut besuchten Läden deutlich weniger Kirchenmitglieder als sonst.

Dafür hatte Buchhändlerin Anne Schneider, die mit Helfern vor dem „Eulenspiegel“ gleich drei Büchertische aufgebaut hatte, eine einfache Erklärung: Der verkaufsoffene Sonntag und der Bücherflohmarkt fallen diesmal auf die Kommunion in Hochheim und Nachbargemeinden. Dadurch seien viele Flohmarktbeschicker und Ladenkunden verhindert. Um so stärker frequentiert war jeder vorhandene Bücherstand.

An den „Eulenspiegel“-Ständen halfen Leseclub-Kinder wie Marie Schmidtlein (13) beim Verkauf. Der Erlös der unter anderem von Verlagen gespendeten neuwertigen Bücher fließe ins Lesefest und gehe an den Leseförderkreis, sagte Marie. Sie unterstütze den Bücherverkauf, um dem Laden ein Dankeschön für das Angebot des Leseclubs zurückzugeben.

Während sich die meisten Privatverkäufer einfach über die rasche Plünderung ihrer Altbestände freuten, verfolgte auch Christa Riechmann mit ihren Freundinnen einen guten Zweck. „Wir spenden auch einen Teil der Einnahmen der Stadtbücherei“, sagte Riechmann. Die fünf Euro pro Meter Standgebühr hatte die Stadt erstmals erhoben und für die Stadtbücherei bestimmt.
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Erscheinungsdatum: 
9. Mai 2011
Erschienen in: 
Wiesbadener Kurier