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Volker Weidermann: Ostende

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Ostende 1936, ein belgischer Badeort mit Geschichte und Glanz: Hier treffen sich Schriftsteller auf der Flucht und im Exil, die im Deutschland der Nationalsozialisten keine Heimat mehr haben. Stefan Zweig und Joseph Roth, die eine besondere Freundschaft verbindet, Irmgard Keun, Egon Erwin Kisch und Ernst Toller, Arthur Koestler und Hermann Kesten.
Es könnte ein Urlaub unter Freunden sein. Wenn sich die politische Lage nicht täglich zuspitzte, wenn sie nicht alle verfolgt würden, wenn sie nicht ihre Heimat verloren hätten. Präzise, kenntnisreich und mitreißend erzählt Volker Weidermann von ihrer Hoffnung, ihrer Liebe und Verzweiflung in diesem Sommer kurz vor dem zweiten Weltkrieg – und davon, wie ihr Leben weiterging. Die Mischung von realen Ereignissen und Fiktion bringt ein „erzählendes Sachbuch“ im besten Sinne hervor, das wochenlang die oberen Plätzen der Bestsellerlisten einnahm.
Der Literaturredakteur Volker Weiderman ist Feuilleton-Chef der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ und lebt in Berlin. Seine früheren Bücher sind: „Lichtjahre - eine kurze Geschichte der deutschen Literatur von 1945 bis heute“, die Biografie „Max Frisch – sein Leben, seine Bücher“ und „Das Buch der verbrannten Bücher“, wofür er 2009 den Kurt-Tucholsky-Preis erhielt.

Die Lesung ist eine gemeinschaftliche Veranstaltung mit dem Arbeitskreis "Kultur in der Kirche" der Ev. Kirchengemeinde Hochheim

Veranstaltungsort: 
Ev. Kirche Hochheim, Burgeffstr. 5
Datum / Uhrzeit: 
18. November 2014 - 20:00
Eintritt: 
12,00 €